Kampagnenmaterial „30 Jahre sind genug! Revolution und Sozialismus!“

3. Oktober 2019

Wer uns tot glaubte, dem sei gesagt, dass wir leben.
Wer uns für verschwunden dachte, dem sei im Klaren, dass wir nie gegangen sind.
Wer uns für Geschichte hielt, dem sei entgegnet, dass wir die Zukunft sind.
Wer von alledem nichts wissen wollte, dem muss bewusst sein, dass mit dem 3. Oktober 1990 kein Tag verging, an dem die Bestie, die mit dem Raub der DDR auch eine Waffe gegen sich selbst schmiedete, einen kämpfenden Gegner fand, der nicht müde werden wird. Wer die Waffe in die Hand nahm, ist eine Organisation, die mit der Annexion der Deutschen Demokratischen Republik zu dem wurde, was der Imperialismus niemals verträgt: Der praktische Internationalismus als eine Organisation zweier Länder. Die der revolutionären Jugend der BRD und die der revolutionären Jugend der annektierten DDR.


Die Freie Deutsche Jugend, gegründet 1936 im Kampf gegen den Hitlerfaschismus als Vereinigung der revolutionären Jugend, erklärt und beginnt ihre einjährige Kampagne:

30 Jahre sind genug! Revolution und Sozialismus!

Erklärung des Kampagnenbueros zum 3. Oktober 2019

Am 3. Oktober 2020, in einem Jahr, während dem die Kampagne in fünf Städten der annektierten DDR zu sehen, zu hören und zu spüren gewesen sein wird, ist sie in Berlin. Revolution und Konterrevolution treffen sich schließlich immer einmal in der Hauptstadt. Die FDJ war beides und weiß aus all dem: Aus Fehlern lernt man!

Wer alles verliert, den deutschen Imperialismus alles rauben und zerstören lässt, was sich die Arbeiter des besseren Deutschland mühsam geschaffen haben, kann verzagen oder erkennen, dass einer Klasse, der ihr eigenes Werk selbst gehört, nur dann alles genommen werden kann, wenn sie es selbst zulässt – das Volkseigentum 1989 zum Fraß an den Gefräßigen und die Völker zittern.

Wo vor 30 Jahren den dritten Weltkrieg in großdeutscher Besoffenheit kaum einer sah, sitzt er heute klar und nüchtern im Vorgarten des besorgten Bürgers und versucht mit seinem deutschen Chauvinismus Arbeiter und die lernende Jugend in seine Reihen zu zwingen. Der Einmarsch in der DDR machte nicht Halt und griff mit der ersten Stunde seines zeitweiligen Sieges nach den Fabriken sämtlicher Volksdemokratien und ehemals sozialistischer Staaten. Die FDJ sah das und erklärte mit ihren Kräften dem deutschen Krieg den Krieg.


Die Kapitalisten müssen den Krieg wollen, wie Bertolt Brecht längst sagte, aber ob zwei Völker, ein annektiertes und ein westdeutsches, wirklich wieder Nation und Rasse bevorzugen – das war und ist eben die Frage, die die FDJ leidlich kennt: Revolution oder Konterrevolution. Einen dritten Weg? Nein, den gibt es nicht! Wer sich danach sehnt, hat nichts gelernt.

Erklärung als PDF

Plakat der Kampagne

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