Willkommen auf unserer neuen Homepage!

Die neue FDJ-Website wird schrittweise mit Leben gefüllt. Alte Inhalte bis zum Februar 2016 findet ihr hier.
Über Kritik, Anregungen und Ideen freuen wir uns natürlich.

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Rote Blöcke

Wie wir schon dokumentiert haben unterstützte die FDJ dieses Jahr den Aufruf zur Gründung Roter Blöcke auf der Maidemonstration - nicht um unwidersprochen neben den Gewerkschaftsbossen und ihrem Gerede von Sozialpartnerschaft und SPD-Wahlkampf zu marschieren, sondern um sie anzugreifen. 

 




Nürnberg

Erster Mai, das Fest der Arbeiter und Werktätigen? So heißt es im Lied „Bir Mayis“. Erster Mai 2019 in Nürnberg: Tag der Entscheidungen! Auf wessen Seite stehst du? Mit den Kapitalisten in dir Vernichtung oder mit der Arbeiterklasse für den Sozialismus? Welche Zukunft willst du? Diese Frage haben wir den Menschen gestellt, die am ersten Mai in Nürnberg auf der Straße waren. Bei der DGB-Demo und auf der „revolutionären erster Mai“ Demonstration. Gemeinsam mit dem „Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD“ waren wir als Roter Block unterwegs, unterstützt von einigen Genossen des „Partizan“. Für den politischen Streik in Schule und Betrieb. Dafür, dass wir uns die Schulen und Fabriken erobern, und die Gewerkschaftshäuser! Denn sie gehören uns! Auf der Demo fragten wir: „An wem liegt es wenn die Unterdrückung bleibt?“ und riefen: „An uns!“ An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird?“ „An uns!“ Also: Heraus auf die Straße (und das nicht nur am ersten Mai) Hinein in die FDJ!




Regensburg

Ordner des DGBs blockierten den Roten Block und wollten ihn hinter die Blaskapelle verbannen. Nach kurzer Rangelei erkämpfte sich der Rote Block seine Teilnahme an der Demonstration. Während die DGB-Führung bei der Abschlusskundgebung mit Bratwürstel und Bier den Reden über ein "gerechtes Europa" lauschte, demonstrierte der Rote Block lautstark durch die Innenstadt und führte eine eigene Abschlusskundgebung durch.



Bremen

Zum 1. Mai in Bremen versuchen die Herrschenden und die Gewerkschaftsmillionäre uns zu erklären das wir doch bei den Bremer Bürgerschaftswahlen die Möglichkeit hätten zu entscheiden. Doch sich immer auf "die da Oben" zu verlassen, einfach ein Kreuz auf einem Wahlzettel zu machen, wird die Massenarbeitslosigkeit und die tausenden Kündigungen bei Daimler nicht verhindern, wird den Krieg und die Werbung der Bundeswehr für den Krieg nicht aufhalten. Uns auf andere zu verlassen hat uns noch immer in die Scheiße geführt! Das können nur wir selber in die Hand nehmen, jeder einzelne von uns.

Deswegen zogen wir gemeinsam mit dem Roten Block vor die Demonstration des DGB und seiner Gewerkschaftsbosse. Allen voran den IG Metall Funktionären gefiel dies gar nicht und sie begingen den Streikbruch in dem sie die einzig revolutionären Arbeiterlosungen versuchten zu blockieren.

Außer sich selber zu entlarven, brachte es ihnen nicht viel, denn die Rote Fahne hat sie trotzdem und wird sie immer "überholen" so lange bis die Arbeiter siegreich sein werden.

 

Freundschaft, FDJ Bremen

München

In die traditionelle 1.Mai-Demonstration des DGB - traditionell nicht im
Sinne der internationalen Arbeiterbewegung, sondern des DGB und damit
ohne Kampfgeist und Wille zur Veränderung der herrschenden
Ausbeutungsverhältnisse - reihte sich in München ein "Roter Block". Rote
Transparente nebst roten Fahnen trugen die Aufforderung zum Streik für
die Zukunft der Arbeiter, die auch in Sprechchören zum Ausdruck gebracht
wurde:

Ob Stamm- oder Leiharbeiter: keine Kündigung – STREIK
Sechs Stunden - fünf Tage - voller Lohn – STREIK

Bevor die Fabrik geschlossen wird
STREIK – das Kapital wird konfisziert

Gleiches Recht für alle, die hier leben
Recht auf Staatsbürgerschaft – STREIK

Gegen die Klasse, die die Welt zerstört
STREIK – damit dem Arbeiter die Welt gehört

...

Im "Roten Block" war auch ein blaues Transparent zu sehen, das die
Aufgaben und den Ausweg der Jugend beinhaltete.

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Die Welt ist im Aufruhr! Der Kapitalismus zerstört: Er zerstört die Lebensgrundlagen, er kann die Bedürfnisse der Menschen nicht mehr befriedigen. Die Arbeiter und Völker beginnen dagegen aufzustehen, sie beginnen zu streiken. Sie zeigen, welche Macht sie haben, wenn sie sich zusammenschließen, wie verwundbar der Kapitalismus ist. Zeit, den Kampf hier zu beginnen! 

Die Gegenwart der Jugend ist die Revolution, ihre Zukunft ist der Sozialismus! Unsere Zukunft heißt, den Naturgesetzen nicht zu widersprechen, sondern sie verstehen zu lernen und für die Menschheit anzuwenden! Unsere Zukunft heißt, die Produktivkräfte zu erweitern, um mehr Zeit für das gesellschaftliche Leben zu haben. Unsere Zukunft heißt, für die Bedürfnisse der Menschheit zu produzieren, nicht für den Profit des Kapitals. Unsere Zukunft ist die Freundschaft der Kinder und Jugend aller Länder, denn wir haben eine Welt zu gewinnen. Unsere Gegenwart heißt Revolution statt Krieg!

Zum Flugblatt

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Erklärung
der Teilnehmer der Winterschule der FDJ
in Berlin zum Jahreswechsel 2018/2019


In den vergangenen Tagen haben wir diskutiert und uns geschult über die Geschichte der Kämpfe unserer Klasse. Wir haben in der Stadt,  in den Trambahnen und auf der Straße agitiert für die Vereinigung der revolutionären Jugend und die Notwendigkeit des Wiederaufbaus der Kommunistischen Partei.


Das Fanal, auch für die Novemberrevolution vor 100 Jahren in Deutschland, gab die Große Sozialistische Oktoberrevolution  in  Russland  unter  Führung  der  Bolschewiki.  Eben  das  hatte  die  russische Arbeiterklasse der deutschen voraus: Das Bestehen einer revolutionären Führung. Daraus ergibt sich für uns die unabdingbare Notwendigkeit einer kommunistischen Partei,  die die Kämpfe der Arbeiterklasse leitet und lenkt.  Ohne ihr Bestehen kann keine Revolution siegreich sein.  In Deutschland gründete sich die KPD erst in der Revolution, aber nur mit ihr lernt die Arbeiterklasse sich selbst zu führen, statt dem Verrat des Sozialdemokratismus zu folgen. Die Jugend war es damals, die in der ersten Reihe stand. „Erst Klarheit, dann Mehrheit“ war der dringende Rat Karl  Liebknechts an sie und muss auch heute unsere Losung sein.

In  den  Klassenauseinandersetzungen  der  Weimarer  Republik  bewies  sich  die  Notwendigkeit  der Bolschewisierung der Kommunistischen Partei,  der Partei  Ernst Thälmanns.  Der Hamburger Aufstand ließ die Bourgeoisie ihren kommenden Todesstoß spüren. Geflohen vor dem deutschen Faschismus zog die antifaschistische Jugend die richtige Schlußfolgerung aus der Thälmannschen Einheitsfrontpolitik und gleichsam rief  der  KJVD auf  sich in der  FDJ  zu vereinigen.  Diesem Ruf  folgten unter  anderem sozialdemokratische Jugendliche,  junge Gewerkschafter,  christliche,  jüdische und bündische Jugend.  Im
Kampf  gegen Krieg und Faschismus und für eine sozialistische Zukunft  muss damals wie heute sein Ausspruch  „Es  gibt  keine  Lösung  im  kapitalistischen  System,  sondern  nur  eine  proletarische revolutionäre Lösung“ ständiger Leitspruch für die Kämpfe in den Bildungseinrichtungen, im Betrieb, in den Stadtteilen und Gewerkschaften sein.


Nicht nur in der BRD,  sondern weltweit wurden die Kommunistischen Parteien weitestgehend zerstört durch den modernen Revisionismus. Damit einhergehend erfolgte auch die Zersplitterung der Jugend in Kleinstgruppen und Zirkeln. In der BRD war es allein der Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD, der dem die  Losung  „Vereinigung  der  revolutionären  Jugend“  entgegensetze  und wie  viele weitere Organisationen entschieden gegen das  FDJ-Verbot  kämpfte.  In der  DDR wurde mit  der  Aufgabe des Klassenkampfes das ganze Land aufgegeben. Niemals dürfen wir vergessen, dass der Klassenkampf auch nach der Revolution nicht vorbei ist und auch in Partei, Jugendorganisation und Staat Kräfte, die zurück zum Kapitalismus drängen, wirken.


Mehr denn je  geht  unser Kampf  heute um die Vereinigung der revolutionären Jugend.  Entweder die Arbeiterjugend schlägt sich auf die Seite der Revolution oder sie wird den Reaktionären in den Krieg folgen müssen. „Wer die Jugend hat, hat die Armee.“ Entreißen wir die Jugend den Klauen der Reaktion! Die oder wir!


Heute, im 100. Jahr der Novemberrevolution, heißt das für uns:
● Die Vereinigung der revolutionären Jugend kann nur stattfinden auf der Grundlage des Sozialismus.
● Für den siegreichen Kampf der Arbeiterjugend, sowie der ganzen Arbeiterklasse für die proletarische Revolution, ist der Kampf für den Wiederaufbau der Kommunistischen Partei unabdingbar.
● Der  deutsche  Imperialismus  wirft  nicht  nur  uns,  sondern viele  Völker  unter  seine Knechtschaft. Deswegen steht unser Hauptfeind im eigenen Land. Als Organisation in zwei Ländern, der BRD und der annektierten DDR,  richtet sich unser Kampf für das schnellste Herankommen an die Revolution,  gegen die  Annexion  der  DDR,  als  Angriff  auf  den  deutschen  Imperialismus.  Das  ist  unser  Beitrag,  als Internationalisten, der revolutionäen Jugend den Kampf in ihren Ländern zu erleichtern.

Berlin, 31. Dezember 2018

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Wir dokumentieren einen Prozessaufruf von SjD die Falken (Landesverband Bayern). 

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Die DDR war:

40 Jahre Friedenskraft gegen deutsche Allmachtsphantasien, keine Beteiligung an Kriegseinsätzen, kein Hartz I-IV und Jobcenter, ohne Tafeln und unterernährte Kinder, Krippen- und Kitaplätze für alle, ohne Faschisten in den Parlamenten, Historischen Materialismus in der Schule statt Volkswirtschaftslehre, Vita Cola und Spreewald Gurken statt Fritzs Sauerkraut mit völkischer Bratwurst, Krause statt Krupp, der konsequenten Bestrafung von Hitlers Lakaien, Produktion für die Gesellschaft, ...

Jetzt, 28 Jahre später kämpfen wir gegen Krise, Krieg und den aufkommenden Faschismus. Ausgehend von diesem Großdeutschland.
Doch uns bekommt ihr weder am 3. Oktober noch in der Zukunft mundtot.

Denkt dran: Stalin brach Hitler das Genick !
Die Revolution wird den Annektierern das Genick brechen !

Im Folgenden veröffentlichen wir Berichte aus 4 Orten: 

Grüße aus Bonn

Grüße aus Emden

Grüße aus Bremen

Grüße aus Leipzig

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NUR MIT EUCH war das Motto der Herrschenden an diesem 3. Oktober. 
Nur mit euch scharfe Waffen. 
Nur mit euch eine Stadt in Händen des Gewaltenapparats.
An diesem Tag der angeblichen Einheit diktiert der massiv ausgebaute Staatsapparat, seine tausenden Polizisten, samt Gewehren, wessen Freiheit und Einheit hier eigentlich verteidigt und gesichert wird. Denn das Bürgerfest im Einheitstaumel, bedeutet nicht dass jeder an diesem Tag die selben Freiheiten hat.

Zum 28. mal feierten die Herrschenden in Berlin ihre Annexion, die Annexion der DDR. Da säuft und frisst der Deutsche Michel im Taumel eines größer gewordenen Deutschlands. 
Was sie feiern, dass ist die Vernichtung einer ganzen Industrie und Arbeitslosigkeit, Leiharbeit und Militärknute für die DDR-Bürger. Nicht nur für die DDR Bürger - diese Annexion zieht auch die Ruinen für alle Arbeiter nach sich. Nichts anderes sehen die Herren von BMW, Daimler, VW,  für uns vor. Was sie feiern, dass ist das deutsche Diktat über Europa, der Vormarsch des deutschen Militärstiefels nach Jugoslawien, Afghanistan, Syrien und anderswo. 

Die FDJ ist auch in Berlin, mit der Rakete die Großdeutschland nun seit 28 Jahren wieder auf die Völker der Welt richtet.Der Vergeltungswaffe (V 2) - hergestellt von Zwangsarbeitern in den Konzentrationslagern der Hitlerfaschisten – ein Doppelmord an Tausenden. 
Unter der Annexion kann es für die Völker der Welt keinen Frieden und für das deutsche Volk keine Einheit geben, sondern nur durch die Revolution der Arbeiterklasse unter Führung ihrer – der kommunistischen – Partei. Der Kampf gegen die Annexion der DDR ist ein Schritt näher an diese Revolution !

Welche Freiheiten wir hatten, das lernten wir schnell, als unsere Kundgebung an der Siegessäule – dem Denkmal für preußische Eroberungskriege – verbarrikadiert hinter parkenden Autos, außer Hör- und Sichtweite der Bevölkerung statt finden sollte. Da war sie wieder die Staatswillkür, die es Faschisten erlaubt von Bayern über Thüringen bis nach Berlin eine Versammlung nach der anderen durchzuführen, aber Antifaschisten, Revolutionären und Kommunisten einen Maulkorb und Repressionen verpasst. Kein letzter Rest an bürgerlicher Freiheit der Versammlung und der Kunst, kein Fitzel blieb mehr übrig von Artikel 5 und Artikel 8 des Grundgesetzes.

Wir reagierten mit einer Spontandemonstration zum Potsdamer Platz und hier lernten wir so einiges: die Freiheit der Versammlung ist im Kapitalismus für die Arbeiter und die revolutionäre Jugend eine Frage des Papiers. Die Monopole feiern ihre Einheit (so recht viele Bürger feierten ihnen allerdings nicht mit...) und ihre zeitweilige Freiheit. 

Doch ihre Freiheit ist nicht unsere Freiheit nicht die Freiheit der revolutionären Jugend. Keiner soll ihn sehen, den Stachel im Fleisch des deutschen Imperialismus. An der verbrecherischen Ordnung darf gerade an einem solchen Tag nicht gekratzt werden, und wenn das heißt, revolutionäre Jugendlichen in die Grenzen eines Fahrradwegs oder einer Linie rein pressen zu wollen, dann wird dies auch mit Repressionen der Staatsgewalt versucht durchzusetzen. Nicht zu übersehen und vor allem nicht zu überhören war dennoch oder gerade deswegen: mundtot kriegt dieser Staat uns nicht!

 

Flugblatt der FDJ zum 03. Oktober 2018

 

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FDJ auf der DGB-Demo in Köln

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Auf der DGB-Demo in Köln

Kundgebung

Gesehen auf der DGB-Kundgebung in Köln. Zu hören war die Losung:

Nie wieder Schutzhaft! Nie wieder Gestapo! Nie wieder Faschismus!

Kein neues Polizeigesetz in NRW!

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! heißt heute: Kampf dem Polizeigesetz! GdP muss raus aus dem DGB!

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Derzeit stehen Arbeiterjugendliche vor Gericht? Warum? Weil sie gegen die deutsche Leitkultur in Form der Integrations-“Gesetze“ auf die Straße gegangen sind.

Der erste Teil des Lehrstücks vor Gericht hat bereits statt gefunden.

Die Fortsetzung findet statt am 2. Mai um 09:15 Uhr, Amtsgericht München, Nymphenburger Str. 16.

Bericht vom 1. Teil

Die von der Staatsanwaltschaft berufenen Zeugen waren selbst alle beteiligt am Einsatz gegen die Demonstration am 22. Oktober 2016 gegen die deutsche Leitkultur. Eine unabhängige Untersuchung des Sachverhaltes, wie auch von der Rechtsanwältin moniert wurde, fand nicht statt. Keiner der aufgetretenen Polizisten konnte aus eigener Wahrnehmung vom vorgeworfenen Sachverhalt berichten. Keiner hat die Tat des Angeklagten gesehen. Alle konnten sich nur auf angebliche Aussagen von anderen Polizisten, auf Hörensagen stützen, die das angeblich gesehen haben mögen. Wie diese denn heißen, daran konnte sich auf einmal keiner von ihnen mehr erinnern. Das Schlagen und Treten der Staatsmacht gegen die Demonstrationsteilnehmer wurde als ein „Bitten“, zur Seite zu gehen dargestellt.

Wenn ein Polizist mal im Urlaub ist, dann ist das auch kein Problem, wie wir heute erfahren haben. Da werden die Ermittlungsunterlagen dann einfach mal schnell per Whatsapp rumgeschickt und dann aber auch ganz schnell gelöscht. Wer diesen Bericht denn dann angefertigt hat, das weiß man dann natürlich auch nicht mehr. Oder will man es, wie so vieles andere, nicht mehr wissen, wenn man vor einem Gericht danach gefragt wird?

Ob das jetzt eine Fahnenstange war, die den angeblich „geschädigten“ Polizisten am Helm getroffen hatte, das konnte man auch nicht sagen, da es ja keiner gesehen hatte. Bild- oder Filmaufnahmen, vom angeblichen Geschehen existieren auch nicht und eine Polizistin, die diese verarbeiten sollte, muss gestehen, dass sie nicht einmal weiß, was Metadaten sind, auf denen sich ablesen lässt, zu welchem Zeitpunkt was aufgenommen worden ist.

Auch wenn niemand gesehen haben mag, was man dem Angeklagten vorwirft, so prägte sich eines doch scheinbar sehr markant ins Gedächtnis der Staatsmacht, so dass es heute ständig auf den Tisch kam. Die „Russenmütze“.Während der eine Polizist, der angeblich eine Fahnenstange an den Kopf bekommen haben soll, die Kundgebung am Odeonsplatz als friedlich schilderte, sprach der andere davon, dass man, also die Polizei, schnell in den „sicheren“ Bereich habe kommen wollen, weil es auf dem Platz nur so von „Störern“ gewimmelt habe.Auch die Staatsanwaltschaft bewies wieder deutlich, worum es hier geht:‎ Polizisten seien kein Freiwild, ein Exempel gegen den Feind Demonstrant gegen die bayerische Leitkultur muss statuiert werde

Im Rahmen der Einlasskontrolle wurde ein Flugblatt der FDJ kurzerhand von den Justizbeamten entwendet, um davon eine Kopie zu machen. Nach der Anfertigung der Kopie wurde es wieder zurückgegeben. Von zwei Beamten wurde die Fotokopie dann zu Beginn der Verhandlung in den Sitzungssaal gebracht und der Richterin überreicht, die sich dafür allerdings wenig interessierte und nur kurz erwiderte, dass sie das hier nicht brauche.

Was dem Angeklagten vorgeworfen wurde, konnte nicht nachgewiesen werden. Dafür aber, welcher Geist inzwischen hier Urteile spricht. Es ist die Leitkultur, deren Unschärfe es jedem Richter ermöglicht, aus dem Himmel heraus zu urteilen. Es ist die Leitkultur, gegen die wir den Kampf auf nehmen müssen.

Fortsetzung folgt am 2. Mai um 09:15 Uhr

Kommt zum Lehrstück über die Leitkultur im Gerichtssaal!

 

 

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Die Gesetze müssen fallen!
Nieder mit der CSU  und ihren Anhängseln!
Nieder mit dem Integrationsgesetz,
dem Gefährdergesetz, dem §114 StGB
und dem Polizeiaufgabengesetz!
Gegen den Notstand der Republik!

 

 

 

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   Kinderhymne

    Anmut sparet nicht noch Mühe
    Leidenschaft nicht noch Verstand
    Daß ein gutes Deutschland blühe
    Wie ein andres gutes Land.

    Daß die Völker nicht erbleichen
    Wie vor einer Räuberin
    Sondern ihre Hände reichen
    Uns wie andern Völkern hin.

    Und nicht über und nicht unter
    Andern Völkern wolln wir sein
    Von der See bis zu den Alpen
    Von der Oder bis zum Rhein.

    Und weil wir dies Land verbessern
    Lieben und beschirmen wir's
    Und das Liebste mag's uns scheinen
    So wie andern Völkern ihrs.

                      

                        Bertolt Brecht, 1950

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Weil die deutsche Bourgeoisie im 19. Jahrhundert zu spät die politische Macht ergriffen, zu spät ihren Nationalstaat geschaffen, zu spät als politischer Machtfaktor auf die Weltbühne getreten ist, blieb sie bei der Aufteilung der Welt hinter den anderen imperialistischen Räubern zurück – die Welt war bereits aufgeteilt. Daraus resultierte die besondere Aggressivität des deutschen Imperialismus und das war der ausschlaggebende Faktor für den Ersten Weltkrieg.
Wenn heute ein deutscher „Entwicklungs“minister sagt, „Afrika ist der Wachstums- und Zukunftsmarkt vor der Haustüre Europas. Wir können und sollen diesen Zukunftsmarkt nicht den Chinesen, Russen und Türken überlassen“ (Gerd Müller, deutscher „Entwicklungs“minister), dann geht es wieder um die Neuaufteilung der Welt, um die Angst, zu spät und zu kurz zu kommen bei der Ausbeutung von Rohstoffquellen und Absatzmärkten. Während der politische und ökonomische Einfluss Frankreichs auf dem afrikanischen Kontinent nach wie vor stark ist und die Volksrepublik China in großen Schritten die Kontrolle anstrebt, spielt Afrika für den deutschen Außenhandel eine geringe Rolle. Das wollen die Vertreter des deutschen Kapitals ändern, aber die Neuaufteilung der imperialistischen Einflusssphären ist in Zeiten des Imperialismus und der Weltwirtschaftskrise nur noch mit Krieg zu haben.

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